Weiß-Blau München e.V.

Regelungen für Anhänger-Sicherungseinrichtungen Niederlande und Schweiz

Niederlande und Schweiz:

Regelungen für Anhänger-Sicherungseinrichtungen berücksichtigen

In den Niederlanden müssen auch in Deutschland zugelassene Caravans über spezielle Sicherungseinrichtungen verfügen. Anhänger bis 1.500 kg zugelassenes Gesamtgewicht (zGG) und auch ungebremste Anhänger bis 750 zGG brauchen eine Losreißvorkehrung, die den Anhänger „festhält“, wenn er sich vom Zugfahrzeug löst. Für ungebremste Anhänger ist das eine Hilfskupplung in Form eines Kabels oder einer Kette. Gebremste Anhänger über 1.500 zGG müssen über eine Reißbremsvorkehrung verfügen – ein Stahlkabel zwischen Zugfahrzeug und Anhängerbremse. Im Fall des Losreißens vom Zugfahrzeug, betätigt dieses Kabel die Handbremse des Anhängers. Beide Sicherungseinrichtungen müssen mit Hilfe einer Öse an der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs befestigt sein. Es genügt nicht, das Kabel über die Anhängerkupplung zu legen!

In der Schweiz gilt die Regelung für ungebremste Anhänger bis 1.500 kg zGG auch für deutsche Gespanne. Sie müssen wie in den Niederlanden eine Losreißvorkehrung haben. Auch hier muss die Verbindung über eine eigene Öse erfolgen. Es genügt auch in der Schweiz nicht, die Leine über die Kupplung zu legen.

 

Quelle: DCC, Heft 7/2017

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