Weiß-Blau München e.V.

Aktuelles

Verhalten auf Campingplätzen bei Gewitter

Campingplatzbesucher mit Caravan und Wohnmobil

Sicherheit bietet generell das Phänomen des „Faradayschen Käfigs“. Das bedeutet:

Schlägt ein Blitz in eine Hülle aus einem elektrischen Leiter, z.B. Metall, ein, fließt der Strom eines Blitzes durch die Außenhülle und schadet somit nicht dem Insassen. Bei geschlossenen Fahrzeugen, wie z.B. Campingfahrzeugen mit Fahrerkabine (Wohnmobil) besteht somit wenig Gefahr (Schutzkäfig). Hier sollte man allerdings die Antenne einziehen und Fenster und Türen geschlossen halten. Es wird auch davon abgeraten, während des Gewitters zu duschen oder Geschirr zu spülen. Um Überspannungsschäden zu vermeiden, sollte das 230-V-Kabel gezogen werden.

Hier die Richtlinien des ADAC in einer Übersicht:

–  Sicheren Aufenthalt bietet die (in jedem Fall „metallische“) Fahrerkabine

–   Alkoven vermeiden

–   Fenster, Türen, Hub- und Klappdächer schließen

–  nicht mit dem Kopf  in den Bereich des Daches kommen

–  keine metallischen Teile der Einrichtung anfassen

–  also auch nicht Geschirr spülen oder duschen

–  230-V-Kabel außen am Wagen abziehen (Gefahr der „Überspannung“)

Aufenthalt in einem Wohnwagen ohne jede Metallkonstruktion ist genauso gefährlich, die der Aufenthalt im Freien. Auch birgt das Schlafen oder der Aufenthalt unter sogenannten Hubdächern von Wohnmobilen aus Kunststoff eine große Gefahr während des Gewitters.

Der Blitz könnte den menschlichen Körper als Leiterbahn auf dem Weg zur Erde benutzen.

Wohnwagen ohne Fahrerkabine (Caravan) sind zudem stärker gefährdet.

Hier gilt: Kommt es zum Gewittereinbruch, sollte Schutz, z.B. in einem Aufenthaltsraum des Campingplatzes, gesucht werden.

 

Quelle: BVCD, Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V.

Bremsseil-Fehler: Hohe Strafen

Anhänger-Ärger  –  Bußgelder bis über 500€ können auf Camper zukommen, die ihren Anhänger im benachbarten Ausland nicht nach den dortigen Vorschriften sichern. Diese weichen teils stark voneinander ab. In Deutschland brauchen nur Anhänger über 750 kg Gewicht mit Auflaufbremse ein Sicherungsseil, das die Bremse anzieht, falls sich der Anhänger löst. Ratsam ist die Befestigung des Stahlseils durch Öse/Bohrung an der Kupplung. Falls nicht möglich, genügt es, das Seil als Schlaufe darüberzulegen.

In der Schweiz müssen alle Anhänger mit dem Zugfahrzeug durch ein Seil verbunden werden. Es reicht nicht, dieses über die Kupplung zu legen. Es muß via Öse/Spezialöffnung befestigt sein, sonst kann es teuer werden. Die gleiche Regelung gilt in den Niederlanden. In Österreich benötigen alle Anhänger ein Seil, es genügt aber, dieses über die Kupplung zu legen.

Mehr Info: adac.de/bremsseil

Quelle: ADAC freizeitmobil 9/2017

Regelungen für Anhänger-Sicherungseinrichtungen Niederlande und Schweiz

Niederlande und Schweiz:

Regelungen für Anhänger-Sicherungseinrichtungen berücksichtigen

In den Niederlanden müssen auch in Deutschland zugelassene Caravans über spezielle Sicherungseinrichtungen verfügen. Anhänger bis 1.500 kg zugelassenes Gesamtgewicht (zGG) und auch ungebremste Anhänger bis 750 zGG brauchen eine Losreißvorkehrung, die den Anhänger „festhält“, wenn er sich vom Zugfahrzeug löst. Für ungebremste Anhänger ist das eine Hilfskupplung in Form eines Kabels oder einer Kette. Gebremste Anhänger über 1.500 zGG müssen über eine Reißbremsvorkehrung verfügen – ein Stahlkabel zwischen Zugfahrzeug und Anhängerbremse. Im Fall des Losreißens vom Zugfahrzeug, betätigt dieses Kabel die Handbremse des Anhängers. Beide Sicherungseinrichtungen müssen mit Hilfe einer Öse an der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs befestigt sein. Es genügt nicht, das Kabel über die Anhängerkupplung zu legen!

In der Schweiz gilt die Regelung für ungebremste Anhänger bis 1.500 kg zGG auch für deutsche Gespanne. Sie müssen wie in den Niederlanden eine Losreißvorkehrung haben. Auch hier muss die Verbindung über eine eigene Öse erfolgen. Es genügt auch in der Schweiz nicht, die Leine über die Kupplung zu legen.

 

Quelle: DCC, Heft 7/2017

Was sich 2017 ändert

Neu für Radfahrer:  Ab 01.01.2017 müssen sie die Ampeln für Autofahrer beachten, falls keine Lichtzeichen für Zweiradfahrer vorhanden sind. Bisher galten die Fußgängerampeln.

Wann genau die folgenden Ä nderungen der Straßenverkehrsordnung in Kraft treten, steht noch nicht fest: Aufsichtspersonen mit Rad sollen Kinder mit Fahrrädern künftig auf dem Gehweg begleiten dürfen. Bisher mußten sie auf der Straße bzw. dem Radweg fahren. Kinder unter acht Jahren sollen sich außerdem zwischen Geh- und Radweg entscheiden dürfen.

Ein neues Zusatzzeichen soll bestimmte Radwege für E-Bikes freigeben.

Weiter ist vorgesehen, daß die Rettungsgasse künftig immer zwischen dem äußersten linken und dem daneben liegenden Fahrstreifen gebildet wird. Die Änderung betrifft vor allem Autobahnen mit vier und mehr Spuren.

In Italien werden zum 01.01.2017 die Geldstrafen für Verstöße im Straßenverkehr angehoben. Diese Anpassung findet alle zwei Jahre statt. Beim Telefonieren am Steuer ohne Freisprechanlage soll künftig der Führerschein zwischen 15 Tagen und zwei Monaten eingezogen werden. Für deutsche Autofahrer bedeutet das ein sofortiges Fahrverbot.

Quelle: ADACmotorwelt 12/2016

Ist Tagfahrlicht im Winter ausreichend?

Das kommt auf die Sichtverhältnisse an. In den Wintermonaten reichen Tagfahrleuchten, die sich ohnehin nur vorn am Auto befinden, oft nicht aus. Abblendlicht muss lt. §17 StVOwährend der Dämmerung eingeschaltet werden, bei Dunkelheit und imer, wenn es die Sicht erfordert.

Quelle: ADAC Motorwelt 1/2015

Darf der Motor warmlaufen, während ich Eis kratze?

Nein. Unnötiger Lärm und Abgasbelästigung sind nach §30 Abs. 1 StVO verb0ten. Dazu gehört das Laufenlassen des Motors bei einem parkenden Pkw, nur um das Auto zu heizen. Wer dagegen verstößt, riskiert ein Verwarnungsgeld von 10 €.

Quelle: ADAC Motorwelt 1/2015

 

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