Weiß-Blau München e.V.

25.07. bis 01.08.2010 Schwarzwald-Ausfahrt

Unser Ziel, der auf 1000 Meter Höhe wunderschön gelegene Campingplatz „Speckhuisli“ in Grafenhausen- Rothausim schönen Schwarzwald.

Nach ca. 5 stündiger Fahrt trafen wir am Sonntagan unserem gemeinsamen Ziel, dem Campingplatz „Speckhuisli“ in Grafenhausen- Rotsee, ein. Nachdem die 5 Einheiten ihren Platz eingenommen hatten und die Aufbauarbeiten abgeschlossen waren, begrüßte der Clubvertreter Ricci die angereisten Teilnehmer. Das Wetter spielte etwas verrückt, denn es war sehr wechselhaft. Den Abend konnten wir aber im Freien verbringen. Mit einer kleinen Runde Boule Spiel beendeten wir unseren Anreisetag.

Montagvormittag stellten wir unser Programm für die Woche zusammen; natürlich spielte dabei der Wetterbericht die entsprechende Rolle. Zur Mittagszeit lud uns Henri zu einem französischen „Aperitif“ nachträglich zu seinem Geburtstag ein. Er servierte uns verschieden belegte Häppchen, französischen Wein und von Jacqueline selbstgebackenen Kuchen. Nachmittags machten sich Irmi und 4 Männer auf den Weg, um im nahe gelegenen Wald nach Schwammerl Ausschau zu halten. Nach ca. 2 stündiger Suche kehrte diese Expetition erfolgreich zurück. Unsere Clubköche Sonja und Karl bereiteten für den Abend ein köstliches Schwammerlgericht zu. Im schönen, für uns reservierten Camping-Zelt genossen wir die kulinarische Köstlichkeit. Dazu gab es fränkischen Rose Wein, den Uschi und Dieter spendierten.

Die Platzfürstin, unsere liebgewonnene Frau Uschi Böhl begrüßte die Weiß-Blaue Truppe mit ein paar netten Worten, überreichte dem Referenten Ricci eine Flasche edlen Trester Schnaps und dem Campingplatz-Wimpel. Im Gegenzug bedankte sich Ricci für die herzliche, gastfreundliche Aufnahme und platzierte den Weiß-Blauen Clubwimpel an der Zeltdecke. Werner holte seine Gitarre und nach einigen lustigen Liedern kamen alle so richtig in Stimmung. Man bekam den Eindruck, ein Gesangsverein hatte seinen Auftritt.

 Am Dienstag besuchten wir die schöne historische Stadt mit ihren vielen Bächlein und Brunnen, nämlich Freiburg im Breisgau. Mit Bus und Bahn, am schönen Schluchsee und Titisee vorbei, das Höllental hinab und schon waren wir mitten in dieser schönen Stadt. Nach einem Rundgang durch die romantischen Gassen kehrten wir in der alten Brauerei „Martinsbräu“ ein. Das Völlegefühl im Magen sollte weichen, indem wir anschließend den Schlossberg erstürmten. Von hier oben hatten wir eine herrliche Aussicht über Freiburg bis zum Kaiserstuhl mit seinen Weinbergen. Zurück durchs Fischerviertel, vorbei an gemütlichen Gassen und Kneipen besuchten wir natürlich noch das gotische Münster und das alte Rathaus. Das Schwarzwald- Bähnle brachte uns schließlich an unseren Stellplatz zurück. Noch ein Abendtrunk vor Uschi’s und Dieter’s Wohnwagen und mit Werners Gitarren-Klängen ging ein schöner Tag zu Ende.

 Da der Mittwoch wieder ein Regentag war, ging’s erneut in die Schwammerl. Auch dieses Mal kehrten wir mit ausreichender Beute gegen Mittag zurück. Nachmittags lockte uns die sehr schöne Boule-Bahn am Platz und so spielten wir einige lustige aber auch spannende Runden. Unser Karl durfte sich inzwischen erneut als Schwammerlkoch bewähren, was ihm auch hervorragend gelang. Der Tag klang aus mit Liedern aus Nah und Fern.

Nachdem eine sehr bekannte Bierbrauerei ganz in unserer Nähe zu Hause war, mussten wir dieser einen Besuch abstatten. Bereits um 9.00 Uhr wanderten wir am Donnerstagvormittag den Berg hinauf, um die höchstgelegene „Zäpfle Brauerei Rothaus“ zu besuchen. Wir wurden sachkundig durch die blitzsauberen Anlagen geführt. Täglich verlassen 55.000 Zäpfle Flaschen diese Brauerei, die von 7 Quellen mit gutem und reinem Wasser versorgt wird. Ein sehr schmackhaftes Mittagessen -eingeladen von der Brauerei – dazu natürlich ein „Zäpfle“ rundeten diese Besichtigung ab. Anschließend marschierten wir noch zur Kultstätte des„Professor Brinkmann“ bekannt durch die TV Serie „Schwarzwald- Klinik“. Zurück am Campingplatz genehmigten wir uns in der gemütlichen Gaststätte noch ein paar Halbe vom edlen „Rothaus Bier“.

Nicht weit vom Campingplatz liegt die ehemalige Klosteranlage „Sankt Blasien“ So machten wir uns wiederum mit dem Regio-Bus am Freitag auf den Weg, um die wunderschöne Anlage zu besichtigen. Diese größte Kuppelkirche Deutschland’s mit über 36 Meter Durchmesser, ausgestattet mit weißem Marmor, macht einen gewaltigen Eindruck. Wir hatten auch das Glück, dass bei unserer Besichtigung eine goldene Hochzeit gefeiert wurde, so kamen wir in den Genuss der sehr schön klingenden Orgel.

Bekannte Künstler geben dort regelmäßig Konzerte. In einem mitten im Ort gelegenem Cafe genossen wir noch einen Cappuccino, dazu natürlich eine original Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Zurück am Platz, wie fast jeden Tag, noch eine Runde Boule danach wollten wir die Qualität der Campingplatz Küche testen. Alle waren mit dem reichhaltigen und schmackhaften Angebot zufrieden, auch wenn vermutlich der Koch betreffs der Würze etwas verliebt gewesen sein dürfte.

Für heute Samstag war laut Wetterbericht herrlicher Sonnenschein angesagt. Diese Vorschau motivierte uns, noch einmal in den Wald zu gehen. Dieses Mal hatte Karl das große Glück, über 2 kg schönste Pfifferlinge nach Hause zu bringen. Nachmittags wurde es nochmals sehr ernst, denn wir spielten das Abschluss Turnier. Gerechter Weise ging dieses Match unentschieden aus, so das alle glücklich waren. Den Abend verbrachten wir am Schluchsee, dort wurde ein Seefest mit viel Musik, Essen und Trinken veranstaltet. Nach einer Flasche Kaiserstühler Rotwein ließen wir den Abend bzw. den letzten Tag ausklingen. Es gab dankende Worte an die teilnehmenden Clubfreunde und Gäste. Vor allem unserem Werner war es zu verdanken, dass die Abende immer fröhlich und lustig waren. Seine Art mit der Gitarre umzugehen, seine vielen Lieder, der leise Gesang, eine wahre Freude.

In dieser Woche, die wettermäßig nicht zum Besten war, erlebten wir alle zusammen sehr schöne Stunden, hatten viel Spaß und Freude. Abschließend bedanke ich mich nochmals bei der Familie Böhl, die uns den Aufenthalt auf Ihrem Platz sehr angenehm gemacht hat. Das Versprechen wiederzukommen, werden wir sicher einhalten.

 Am Sonntag gegen Mittag hieß es Abschied nehmen. Nach und nach reisten unsere Clubfreunde ab um noch ein paar Tage dranzuhängen oder auch die Heimreise anzutreten.

Ricci Ott

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