Weiß-Blau München e.V.

18.-25.09.2016 Freiburg

Eigentlich sollten wir 7 Einheiten sein. Aber leider konnten wegen kurzfristiger Erkrankung Helga Pletzer, Resi Wärmann und Doris Wiorek nicht mitfahren. Schade!!! Dass die Männer zur Pflege dann auch zu Hause blieben – ist schon in Ordnung.

Mit dabei: Rösle und Rudi Brehm, Elfriede und Dieter Gnädig, Luise und Sepp Meininger sowie Hannelore und Willy Mühlbauer.

Nachdem die Mühlbauer’s zur Vorbereitung bereits am Donnerstag und die Brehm’s am Samstag anreisten, wurde die reduzierte Campertruppe am Sonntag komplett. Nach großem Hallo, Campersekt und der Begrüßung durch Willy gingen wir zum gemütlichen Teil über. Den Abend beschlossen wir im Campingstüberl mit Flammkuchen.

 

19. September: Aufbruch zu einem gemütlichen Stadtrundgang. Der Campingplatz liegt nah am Zentrum. Der Weg zur Straßenbahn ist im Spaziertempo in 15 – 20 Minuten zu schaffen, die Bahn fährt im 6-Minutentakt und 5 Minuten später ist man in der City.

Hier gibt es unwahrscheinlich viele alte, aber schöne Häuser. Überhaupt haben sie viele historische Sehenswürdigkeiten. Das Münster haben wir vorerst noch ausgelassen. Mittag fanden wir ein schönes Lokal mit gutem Essen. Anschließend setzten wir unseren Rundgang fort.

Zum Abschluss eines schönen Tages belohnten wir uns noch mit Kaffee und Kuchen, bevor wir mit der Tram nach Hause fuhren.

20. September: Colmar – das war eine halbe Weltreise. Straßenbahn, Zug, Bus. Alles war notwendig, um dahin zu kommen. Beim Umstieg vom Zug in den Bus nahmen wir uns aber die Zeit, in Breisach einen Zwischenstopp einzulegen. Wir hatten eine Stunde Aufenthalt und nutzten sie, um das schöne Städtchen anzuschauen.

Nach diesem kurzen Bummel ging es mit dem Bus weiter. Über X-Schleichwege und Haltestellen kamen wir zur Mittagszeit in Colmar an. Der Tipp von der Auskunft in Freiburg war gut. Dadurch sind wir eine Haltestelle vor dem Bahnhof ausgestiegen und direkt in der Altstadt gelandet.

Colmar ist eine sehr schöne Stadt, besonders die Altstadt ist ein Traum. Die alten Fachwerkhäuser und die engen Straßen und Gassen hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Nach dem Mittagessen haben wir uns von der Bimmelbahn “Petit Train” durch die Altstadt fahren lassen. Über Lautsprecher haben wir vieles erfahren. Anschließend bummelten wir diese Strecke nochmals durch und genossen in Ruhe die tolle Atmosphäre, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Busbahnhof machten.

Zurück in Freiburg kamen wir zum – verkehrstechnischen – Höhepunkt des Tages –  unsere Straßenbahn. Auf Grund des Bundesligaspiels

Freiburg – HSV kam es zu riesigen Problemen für die Fahrgäste. Jede Tram war bei unserer Haltestelle am Bahnhof bereits gerammelt voll. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis wir die Möglichkeit bekamen, uns hinein zu quetschen. Zu Hause angekommen waren wir alle geschafft. Übrigens: Freiburg gewann 1:0.

21.September: Heute waren wir wieder in Freiburg auf dem großen Münstermarkt.

Der mehrheitliche Wunsch zum Mittagessen: Eine “lange Rote” und weiße (Bratwürste). Sie waren gut und haben jedem geschmeckt. Gestärkt ging es dann zur Besichtigung des Münsters. Es ist von außen und innen ein kolossales Gebäude.

Anschließend marschierten wir zur Talstation der Schlossberg-Bahn und genossen bei Kaffee und Kuchen den herrlichen Blick auf Freiburg. Leider wurde es am Abend richtig frisch und dadurch – wettermäßig – ungemütlich.

22. September: Heute stand „Schauinsland“ auf dem Plan. Mit “unserer” Tram Linie 1 ging es wieder zum Bertholdbrunnen, der großen Straßenbahnkreuzung in der Innenstadt und von hier weiter mit der Linie 2 bis Günterstal und mit dem Bus zur Talstation der mit 3,7 km längsten Rundumseilbahn Deutschlands.

In 1284 m Höhe hat man vom Berg Schauinsland einen wunderbaren Rundblick. Einige wanderten noch zum Aussichtsturm. Auch ein Bauernhausmuseum, ein Museumsbergwerk, Wandern, Rollerstrecke, Radfahren und andere Aktivitäten werden angeboten.

Abschließend ging es wieder zurück zum Campingplatz.

23. September: Am Freitag (sprich “frei Tag”) konnte jeder nach Lust und Laune den Tag gestalten. Am Nachmittag gab es noch Kaffee, Kuchen, Wein und Sekt. Für jeden etwas. Auch einmal Zeit, den Campingplatz bildlich festzuhalten.

Leider: Wie jeden Tag, wenn die Sonne weg war, wurde es frisch. Aber es ist ja Herbst.

24. September: Heute ist der letzte Tag. Strahlender Sonnenschein und 22 – 23 Grad luden uns noch zu einem Spaziergang ein.

Anschließend war Sonnenbaden, relaxen und Faulenzen angesagt. Trotzdem waren Kaffee und Kuchen danach verdient.

Am Abend sind wir noch einmal in die Campingstube zum Flammkuchen essen. Willy verabschiedete uns anschließend und wünschte allen eine gute Fahrt nach Hause.

25. September: Im Laufe des Vormittags machten wir uns reisefertig und auf den Weg nach Hause.  Bei der Abmeldung bzw. Bezahlung überreicht die Campingplatz-Chefin (?) jeder Einheit eine Flasche als Dankeschön. Eine ungewohnte und nette Geste!                      D.G.