Weiß-Blau München e.V.

17.-26.02.2017 Winterausfahrt nach Waidring/Tirol

17.02., Freitag,   Während der ganzen Fahrt nur Regen. Ab Kössen Schneeregen und dann Schneefall bei +2°C. Am „Campingplatz Steinplatte“ in Waidring haben wir, Berta und Siegi, die Platz-Nr. 225, gleich gegenüber dem Sanitärhaus. Der Platz ist sehr vereist. Hannelore und Willy stehen auf Platz-Nr. 226; sie sind schon ein paar Tage früher angereist. Gegen 16:00 h Biathlon-WM in Hochfilzen im Fernsehen anschauen. Gegen 17:00 waren wir noch bei Hannelore und Willy im Womo zu einem Begrüßungstrunk.

18.02., Samstag,   Nachts hat es leicht geschneit und der Boden ist wieder gefroren, wo gestern alles nass und matschig war. Nach dem Frühstück bauen wir unser Vorzelt auf. Mühlbauer’s fahren um 11:00 h mit dem Ski-Bus in den Ort. Mit dem Zeltaufbau sind wir in  1½ Stunden fertig und drehen dann eine Platzrunde am Campingplatz, um zu sehen, was sich alles verändert hat. Es ist stark bewölkt. Nach dem Mittagessen – kalte Küche –  gegen 14:00 h gehe ich zum Abspülen, wo mich Helga und Franz begrüßen, die soeben angekommen sind.

Am Nachmittag schauen wir im Fernsehen Biathlon der Herren an. Eigentlich wollten wir am Abend ins Campingstüberl zum Essen. Aber um 18:00 h waren leider alle Plätze reserviert. Deshalb bringt uns Helga die Pizza-Liste. Wir bestellen „Pizza-Funghi“, „Pizza-Salami“ und „Pizza-Diavolo“ zum Mitnehmen und essen diese dann bei Helga und Franz im Appartement. Die Getränke bringt jeder für sich selbst mit. Es war ein sehr unterhaltsamer, schöner Abend. Gegen 22:00 h verabschiedeten wir uns.

19.02., Sonntag,  Die Nacht war sehr ruhig. Außentemperatur um 8:30 h +4°C. Gegen halb Elf gehen Siegi und Berta zum Langlaufen. Kurz vor Strub, vor der Brücke auf einer Bank haben wir ein paar Minuten verweilt und die Sonne genossen, die uns schon die ganze Zeit anstrahlte. Willy und Hannelore haben schon früher umgekehrt, denn um 11:30 h fing im Fernsehen die Biathlon-WM der Frauen in Hochfilzen an. Heute letzter Tag. Gegen 12:00 h waren auch wir wieder zurück. Dann gibt es Mittagessen und anschließend den berühmten „Mittagsschlaf“. Am späten Nachmittag machen Hannelore, Willy, Helga, Berta und Siegi noch einen Spaziergang am „Bachweg“ entlang Richtung Strub. Bis zur Kläranlage gehen wir, dann drehen wir wieder um, denn der Weg ist doch ziemlich glatt. Nach gut einer Stunde  sind wir wieder am Campingplatz. Wir ratschen noch 1/2 Stunde vorm Womo, dann gehen wir in unsere „Wohnungen“. Heute bleiben wir daheim und machen einen Fernsehabend.

20.02., Montag,    Um 11:00 h fahren alle 3 Familien mit dem Skibus nach Waidring bis zur Haltestelle “Gemeindeamt”. Inzwischen kommt auch die Sonne durch. Wir gehen zu Fuß über die Talstation der Gondelbahn zur Brennerei “Brandtner”, wo wir uns einen Marillenlikör und einen Williamsbirnenschnaps kaufen. Anschl. gehen wir in das Kaufhaus „Soder“. Hier kaufe ich mir das „Gute Nacht Set“ „Zirbenfamilie“. Es enthält ein Kissen mit Zirbenspänen, einen Holzwürfel mit Zirbenspänen und ein Zirbenöl. Übrigens: Hannelore und Willy haben sich schon ein paar Tage vorher dieses Set gekauft. Schön langsam meldet sich nun der Hunger. Wir entschließen uns im Gasthof “Zur Post” zu Mittag zu essen. Von Schnitzel Wiener Art, über Spaghetti Bolognese und Steak-Toast bis Kaiserschmarr’n hat alles hervorragend geschmeckt. Um 14:00 h machten wir uns wieder auf den Weg und sind zur “Dorf-Eisstockbahn” gegangen. Dort haben bereits Einheimische ihre Kräfte gemessen. Den Weg entlang der Dorfloipe, der sehr eisig war, sind wir wieder zum Campingplatz zurück.

Nachdem die Sonne noch immer scheint und es auch nicht so kalt ist, setzen wir uns noch vor unser Womo bei einem Gläschen Sekt, den Fam. Mühlbauer spendierte. Gegen halb Fünf allgemeiner Aufbruch, denn nun wird es wieder frisch. Ich gehe zum Abspülen, wo auch schon Hannelore tätig ist, Siegi geht noch zum Einkaufen. Um 19:30 h treffen wir uns wieder bei Fam. Pletzer zum Ratschen. Nach drei Stunden haben wir die Runde aufgehoben.

21.02., Dienstag,    Die ganze Nacht hindurch hat es immer wieder geregnet. Nach dem Frühstücken, es regnet immer noch, um 10:15 h Treffen wegen Aktivitäten für den heutigen Tag. Einstimmig haben wir beschlossen, dass wir uns erst zu Kaffee und Kuchen bei Fam. Pletzer im Appartement treffen. Bis dahin allgemeine „Hausarbeiten“. Es regnet immer noch. Also dann ab 14:00 h bei Fam. Pletzer zu Kaffee und Kuchen, Kuchen von Hannelore. Nach zwei Stunden hat Franz dann noch den rosè Apfelglühwein warm gemacht und bei der 2. Lage gab es noch ein Stamperl “Jagertee” dazu. Wir haben uns prächtig unterhalten, trotzdem es den ganzen Nachmittag geregnet hat. Am frühen Abend haben wir uns verabschiedet.

22.02., Mittwoch,   Siegi holt noch vor dem Frühstück 12 Semmeln für heute Mittag. Es regnet nicht mehr und beim Frühstücken kommt sogar ein bisschen die Sonne durch. Ab  11 Uhr eine dreiviertel Stunde Langlaufen. Jedoch der gestrige Regen hat der Loipe ganz schön zugesetzt, so dass man teilweise durch “Seen” fahren musste. Meine Füße waren dann dementsprechend nass. Anschließend zum Duschen und um 12:45 h machte Siegi alles bereit für unser obligatorisches “Würstl grillen”. Ein Biertisch mit 2 Bänken wurde im Skiraum geholt und vor unser Womo gestellt. Die Getränke brachte jeder selbst mit. Ein jeder bekam 7 “Nürnberger Würstl” und 2 Semmeln. Anschl. gab es noch für jeden einen Espresso, außer für Franz, der keinen wollte. Kurz nach fünfzehn Uhr lösten wir die Runde auf, denn es wehte inzwischen wieder ein kalter Wind. So verabredeten wir uns für den frühen Abend im Appartement von Helga und Franz zum Apfelglühwein. Bis ca. 20:00 h haben wir uns bei Apfelglühwein und Kuchen sehr gut unterhalten; dann ging es zurück ins Womo.

23.02., Donnerstag,    Außentemperatur um 8 h +5°C. Frühstücken bis um 9:10h. Die Sonne kommt durch. Heute soll es noch bis zu +16°C bekommen. Willy und Hannelore fahren heute schon heim. Siegi und ich gehen anschließend noch einkaufen. Wieder am Platz gehe ich zum Abspülen und erledige noch div. Arbeiten. Um 12:15 h treffen wir uns mit Helga und Franz und gehen zur Bushaltestelle. Um 12:25 h fahren wir mit dem Schul-Bus nach Strub. Im Gasthaus essen wir hervorragen zu Mittag. Nach gut einer Stunde machen wir uns wieder auf den Weg zurück; am Bach entlang, der teils eisig, teils frei von Schnee ist. Die Loipe ist inzwischen gesperrt. Auf halber Strecke ruhen wir uns auf einer Bank bei noch strahlender Sonne aus. Es ist recht warm, lt. Wetter-App +15°C und so fühlt es sich auch an. Nach 1 1/2 Stunden, um 15:45 h, waren wir wieder am Campingplatz. Für den Abend bleiben wir daheim.

24.02., Freitag,    8:45 h – leichter Schneeregen. Frühstücken bis um 9:55 h. Gegen 11:00 h gehen Fam. Pletzer und Langer Richtung Waidring. Nach der Brücke biegen wir links ab und gehen entlang des Baches bis zur Mühle. Es schneit immer wieder. Wir gehen noch ein Stück weiter, aber der Weg ist dann sehr eisig. So drehen wir wieder um und gehen nach Waidring, am Hausberg vorbei und zurück zum Café Schmidt, wo wir uns eine heiße Schokolade und ein Haferl Kaffee bestellen. Für daheim nehmen wir uns ein Stück Topfenstrudel und noch zusätzlich einen Krapfen, alles im XXL-Format, mit. Inzwischen hat es zu schneien aufgehört und der Wind weht auch nicht mehr so kalt. Ab 17:30 h hat Helga im Campingstüberl einen Tisch für 4 Personen reservieren lassen, denn heute ist „Fischtag“. Als wir den Raum betraten, waren Helga und Franz schon da. Wir bestellten je eine gemischte Fischplatte auf Blattsalat, Helga und Franz aßen je eine Scholle „Pariser Art“ und Basilikum-Reis. Nach dem Abendessen gehen wir noch zu Pletzer’s. Den schönen Abend ließen wir mit Sekt ausklingen. Als wir ins Womo kommen ist die Heizung aus. Siegi wechselt die Gasflasche und es wird gleich wieder kuschelig warm.

25.02., Samstag,   Um 8:30 h spitzt  die Sonne schon durch. In der Nacht hat es leicht geschneit. Außentemperatur -1°C. Frühstücken bis um 9:35 h. Dann klopft es auch schon ans Womo. Helga und Franz verabschieden sich, denn ihr Aufenthalt ist heute vorbei. Nun sind wir wieder die Letzten vom Club, die morgen die Heimreise antreten. Wir bauen das Vorzelt heute schon ab. Gegen Mittag gehen Siegi und ich zum Einkaufen, nur um Milch zu kaufen. Es ist aber etwas mehr geworden, wie immer. Zurück am Campingplatz legen wir das Vorzelt, das wir zum Trocknen über das Geländer zum Skiraum gelegt haben, zusammen und räumen es weg. Siegi lädt unsere Campingstühle wieder aus, damit wir noch in der Sonne sitzen können. Es ist strahlend blauer Himmel, aber ganz schön frisch. Nach dem Mittagessen vertreten wir uns noch die Beine und drehen eine Platzrunde.

26.02., Sonntag,    Nach dem Frühstücken zusammenräumen, abspülen, entsorgen, bezahlen,  denn heute ist auch bei uns die Ausfahrt zu Ende. Bei Sonne und keinem Stau sind wir nach 2 Stunden wieder daheim.

Leider waren wir dieses Mal nur 3 Familien. Aber wir machten trotzdem das Beste daraus.  B.L.

 

 

 

 

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