Weiß-Blau München e.V.

13.-21.09.2014 Herbstausfahrt nach Kitzingen

Bereits am Freitag trafen die Ersten am „Campingplatz Schiefer Turm“ in Kitzingen, direkt am Main, ein: Doris und Janek, Ingeborg und Hans-Peter, Helga und Franz, Luise und Sepp, Uschy und Dieter .
Am Samstag kamen noch  Resi und Josef, Elfriede und Dieter dazu und am späten Nachmittag trafen wir uns bei Sepp M. und Dieter Z. vor ihren Caravans. Helga begrüßte uns und wünschte einen schönen Aufenthalt. Organisator Dieter Z. brachte uns den Ablauf der kommenden Tage näher.


Am Sonntag um 9:30 h marschierten wir geschlossen vom Campingplatz nach Kitzingen. Ein Fremdenführer erzählte uns mit viel Liebe zum Detail aus der Vergangenheit bis zur Jetztzeit anschaulich den Werdegang dieser schönen Stadt. In der Pause gab es dann Kaffee und Kuchen. Danach ging es in das Fastnachtsmuseum. Unser Führer, schwer mit dem Fasching verbandelt, zeigte uns fantastische Masken, Kleidungsstücke und viele passende Gegenstände aus etlichen Jahrhunderten. Wieder auf dem Campingplatz hatten wir ein bisschen Erholung; dann gingen wir zum Abendessen in das Campingplatzlokal, wo wir es uns gut gehen ließen.
Nach dem Frühstück am Montag fuhren wir mit den Pkws nach Würzburg. Als erstes ein geführter Rundgang durch die Residenz. Unsere Fremdenführerin erzählte und zeigte uns mit wieviel Aufwand dieser Pomp und Prunk erbaut wurde. Stuck, Bilder, Möbel und Teppiche vom Feinsten. Es war sehr aufschlussreich was wir sahen und hörten. Nach der Führung war Mittagessen angesagt und wir freuten uns schon auf das „Schäufele“. Leider war dieser kulinarische Schmaus schon aus und die Enttäuschung war groß. Weiter auf dem Programm ein Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt mit vielen Kirchen, die auch besichtigt wurden. Zum Schluss sollte noch eine Stadtrundfahrt mit dem „Bähnle“ erfolgen; leider war sie kaputt. Alternativ fuhren wir mit den Autos durch die Weinberge und durch kleine versteckte Dörfer Richtung Kitzingen. Ein kleines Highlight war dann noch das Kapuzinerkloster “Käppele” in Würzburg, das uns allen sehr gut gefallen hat. Wieder zu Hause konnten wir dann Beate und Manfred begrüßen. Anschließend noch gemütliches Zusammensitzen.

 


Dienstagvormittag nutzten wir die Pause zum Baden und Shoppen. Nachmittags machten wir einen Ausflug auf ein Weingut. Der Seniorchef führte uns durch sein Weingut und erzählte uns von den unterschiedlichsten Sorten und wie sie behandelt und gepflegt werden. Anschließend gab es verschiedene Weine zum Verkosten. „Der Bacchus, Müller Thurgau, Silvaner, Dornfelder und die Scheurebe“ schmeckten uns vorzüglich zur Brotzeit. Es war ein sehr schöner Abend.

 


Am Mittwoch, nach dem Frühstück, fuhren wir nach Bad Kissingen¸ wo wir von einem Stadtführer empfangen wurden und einen kurzen Spaziergang durch die schöne Altstadt machten (bereits seit 801 erwähnt). Was heute Bad Kissingen ist, hat sie vielen Berühmtheiten zu verdanken. Fürstbischöfe¸ König Ludwig II., Prinzregent Luitpold und viele mehr hatten im Laufe der Jahrhunderte die Prachtbauten und Badeanlagen gestaltet. Zu dieser Zeit und auch heute noch kommen aus aller Welt hochrangige Persönlichkeiten zur Kur. Es ist eine imposante Anlage, die uns alle zum Staunen gebracht hat. Anschließend etwas „Kleines zum Essen“ und noch ein bisschen bummeln. Zu Hause gab es dann einen Zwiebelkuchen und dazu einen „Bremser“ (Federweißer), das alles sehr gut geschmeckt hat. Dann sind wir noch eine zeitlang zusammen gesessen.

Am Donnerstag Abmarsch nach Marksteft, denn hier ist eine Brauereibesichtigung angesagt. Die Wanderung dahin (gefühlte 100 km) bei großer Hitze wurde zur Strapaze. Nach 6,5 km kamen wir zum Teil fix und fertig an. Die vorgezogene Brotzeit (Leberkäse und Kartoffelsalat und etliche Pils) machten uns wieder mobil. Die Brauereibesichtigung wurde sehr anschaulich erklärt. Gegen 18:00 h gingen die meisten wieder zu Fuß nach Hause. Am Abend dann „Feierabend“.

 


Der Freitag in Kurzform: Frühstück, Luise und Sepp verabschiedet. Mittag geräucherte Forelle und Gockerl, dann wieder relaxen. Am Abend dann noch eine geraume Zeit im Campingstüberl verbracht.
Am Samstag fuhren wir durch das Weinanbaugebiet, durch kleine Dörfer mit alten Stadtmauern, enge Gassen, schöne alte Kirchen und Weinschenken, die natürlich nicht fehlen durften. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Weiter ging die Fahrt auf den Schwanberg. Vor hier aus hatte man einen wunderschönen Ausblick auf das Maintal und im Hintergrund auf die Hassberge. Zu unserem Zielort war es dann auch nicht mehr allzu weit. In Ziegenbach waren in einer urigen Wirtschaft bereits Plätze für uns reserviert. Hier gab es das langersehnte „Schäufele“ und natürlich auch viele andere einheimische Spezialitäten, die alle sehr gut geschmeckt haben. Wieder zu Hause feierten wir noch ein wenig Abschied im Campinglokal.
Nach der Verabschiedung durch Helga am Sonntag machten wir uns alle auf den Heimweg. Den Organisatoren vielen Dank für eine sehr schöne Woche.
D.G./B.L./F.P./H-P.T.