Weiß-Blau München e.V.

13.12.2018 Christkindlmarkt Memmingen

Planung: Die Internetauskunft der Bundesbahn ergab für den 13.12.2018 eine Abfahrt nach Memmingen um 10:20 Uhr. Also vereinbarten wir das Treffen am Bahnhof bzw. am Gleis um 10:00 Uhr (eine paar Minuten hin oder her).

Die erste Überraschung: Genau am 13.12.2018 wurde auf den Winterfahrplan umgestellt. Die Abfahrt war deshalb bereits um 10:03 Uhr. Nur die Bundesbahn wusste bei ihrer Internetauskunft zwei Wochen vor der Änderung nichts davon. Natürlich war der Ärger (besonders beim Organisator) groß. Denn der nächste Zug fuhr erst um 10:53 Uhr.

Die Stimmung bei den Teilnehmern (den Blum´s, Mühlbauer`s, Pongratz`ns, Helga P., Sepp M. und als Gast Inge) wurde aber während der Fahrt gleich wieder besser. Kein Wunder bei Sekt und Butterbrez`n, welche Helga wieder besorgte.

Durch die spätere Abfahrt verschob sich auch die erste Station: Mittagessen im Gasthof zum Schwanen, dem ältesten oder zumindest einem der ältesten Gasthäuser in Memmingen. Die Reservierung dort hat sich – auch wegen dem Essen – trotzdem gelohnt.

Jetzt war ein Rundgang durch die Innenstadt angesagt. Von der Kalchstraße – der ehemaligen Handelsstraße  – zur Salzstraße, dem Zentrum des Memminger Salzhandels (über  Jahrhunderte eine zuverlässige Einnahmequelle und Grundstock für den Reichtum der Stadt) weiter zu besonderen Sehenswürdigkeiten – dem Theaterplatz und dem Gerberplatz mit dem imposanten Siebendächerhaus. Entlang der oberen Bachgasse (Stadtbach) kamen wir zum Rossmarkt und dem Weinmarkt mit seinen schönen Zunfthäuser

Nun war Einkehr angesagt. Im Cafe Kreuzherrn am Hallhof 5A war ein Tisch reserviert. Ein sehr schönes und angenehmes Cafe in einem alten Bogengewölbe.

Anschließend war endlich der Grund unserer Reise, der Weihnachtsmarkt am Marktplatz an der Reihe. Vom Weihnachtsmarkt haben wir wenig gesehen. Am meisten beeindruckt hat uns aber der Rahmen dieses Platzes. Die prachtvollen Bauten des Rathauses und des Steuerhauses.

Für die Rückfahrt blieb uns noch etwas Zeit. Deshalb spazierten wir noch zum Antoniermuseum am Martin-Luther-Platz. Im Innenhof war eine Krippe mit ungewöhnlichen Figuren, bemalt auf dünnen Holzplatten, ausgestellt. Bei weiteren Erkundigungen fanden unsere Club-Scouts (vielleicht weil sie ein Klo suchten) in dem Gebäude noch einen kleinen Saal, in dem weitere kleine Krippen in der gleichen Art und Gemälde eines Memminger Malers ausgestellt waren. Aber das Besondere: In diesem Raum waren dazu Sitzgelegenheiten und ein Glühweinstand aufgebaut. Also nicht nur gemütlich, sondern auch warm. Der weitere Ablauf ist wohl nicht schwer zu erraten. Denn die Getränke waren gut, ebenso wie die mitgebrachten Plätzchen.

Aber irgendwann hat alles ein Ende. Besonders wenn ein Zug wartet.

Der Beginn unserer Reise nach Memmingen begann mit einem Abenteuer. Und auch die  Rückreise. Der Zug blieb stehen und die Zeit verrann. Endlich setzte er sich in Bewegung. Allerdings nicht auf der üblichen Strecke, sondern über Fürstenfeldbruck und an Bahnhöfen vorbei, welche für uns nicht nachvollziehbar waren. Und letztendlich: Endstation Pasing.

Die Durchsage im Zug brachte die Erklärung. „Der Zug ist leider defekt“. Eigentlich ein Glück, dass wir es wenigstens bis Pasing geschafft haben.                                                           W.M.

Veranstaltungen
  1. Pokalkegeln

    November 17 @ 15:00 - 20:00