Weiß-Blau München e.V.

01.-22.06.2016 Ausfahrt nach Norddeutschland und ins “Alte Land”

Auf dem Campingplatz „See Achtern Diek“ in Otterndorf waren bereits 7 Einheiten einige Tage vorher angereist, als am Mittwoch, den 1.6., die restlichen 3 Einheiten ankamen: Abends war im großen Aufenthaltsraum Lagebesprechung über die diversen Möglichkeiten und Unternehmungen, die von Christa und Manfred perfekt ausgearbeitet wurden!!

2. Tag: Die angesetzte Platzwanderung entlang am Elbstrand wurde von einem Wolkenbruch jäh unterbrochen. Einige sind in das Lokal “Elbterrassen” geflüchtet, der Rest ist klitschnass am Camping-Platz angekommen.

 

3.Tag: In Fahrgemeinschaften sind wir alle zum größten Hochmoor von Niedersachsen nach Ahlen-Falkenberg gefahren. Im „MoorIZ“ haben wir dann eine Fahrt mit der Moorbahn gemacht. Unsere Fahrerin und Führerin hat 4 x an diversen Info-Tafeln angehalten, wo wir viel Neues und Interessantes über das Moor erfahren haben. In Deutschland wird kein Torf mehr abgebaut, sondern renaturiert. Man sollte deshalb keine Blumenerde mit Torf kaufen; das hat sie uns zum Schluss ans Herz gelegt.

4.Tag: Freizeit!!

5.Tag: Einmal im Monat an einem Sonntag ist Fischmarkt in Cuxhaven – da sind wir hingefahren. Ist aber mehr wie ein Jahrmarkt – einige Stände mit Fisch und Obst, ansonsten wie bei uns auf der Dult. Anschließend sind wir noch Alle zum alten Fischhafen, wo wir gut gegessen haben. Am späten Nachmittag am Campingplatz haben wir gegrillt: Würstl und Kotelett, dazu Sauerkraut und Semmeln. Wir waren eine nette Runde bis urplötzlich der Küstennebel eingefallen ist. Es wurde ungemütlich im Freien, deshalb hoben wir die Runde auf.

6.Tag: Planmäßig wäre Mittagessen in Cuxhaven und anschl. weiter mit den Pkws nach Nordholz zum AERONAUTIKUM mit Führung gewesen. Leider ist ein Fahrer mit Auto ausgefallen.

7. Tag: 15 Personen fahren heute mit dem Niedersachsen-Ticket von Otterndorf ca. ½ Stunden nach Hamburg. Mit der U-Bahn zum Rathaus, wo die zugesagte Besichtigung leider nicht möglich war. Weiterfahrt mit Bus zum Restaurant „Fischerhaus St.Pauli”. Das Essen war sehr gut.

Anschließend Spaziergang am Hafen entlang zu den Landungsbrücken. Dort lag im Trockendock die „Queen Mary 2“, ein riesiges Kreuzfahrt-Schiff. Von weitem haben wir auch die Elbphilharmonie gesehen. Sie soll im Januar 2017 eingeweiht werden, eine Besichtigung war leider nicht möglich.

Mit dem „Straßenbahn-Schiff“ nach Finkenwerder; während dieser Fahrt ein heftiger Wolkenbruch. Noch eine kurze Kaffeepause, dann mit dem Bus zum berühmten „Michl“ der St.Michaelis-Kirche. In 106 Meter Höhe bietet sich ein sagenhafter Blick über Hamburg. Dann weiter Richtung Hauptbahnhof, denn um 19:06 h ging unser Zug wieder zurück nach Otterndorf.

8. Tag: Stadtführung in Otterndorf, Dauer 2 Std. Es war früher alles Sumpfgebiet; dieses wurde von den Holländern entwässert und ein Deich aufgeschüttet. Der Deich ist zurzeit 8,30 m hoch. Wir waren im Rathaus, haben den Sitzungssaal, den Hochzeitsraum usw. gesehen. Natürlich auch in der einmaligen” Bilder-Kirche” !! Ein nettes kleines Städtchen mit ca.7000 Einwohnern. Der Name kommt aber nicht von Otter, trotz der netten Skulptur vor dem Rathaus!!

9. und 10. Tag: Wieder freie Tage für Fischen, Radfahren und Sonstiges.

Seit Tagen starker und teilweise kühler Westwind aber Sonne kaum – Regen.

11. Tag: Mit den Autos nach Cuxhaven: Besichtigung mit Führung: Feuerschiff „ELBE 1“.

Treppauf, treppab, Motorraum, Kombüse, Schlafräume, Aufenthaltsraum usw. Es war wirklich interessant. Ein Mitarbeiter des Feuerschiffes ist noch Funker auf diesem Schiff und war mit Leidenschaft dabei. Anschl. wieder gut Fisch gegessen in der Fischkiste am Neuen Fischerei-Hafen. Weiter mit den Autos nach Döse zum Strand. Alle sind wir auf dem Deich Richtung Kugelbacke gegangen, ein alter Holz-Leuchtturm. Anschließend fuhren alle nach Dünen ins Kaffee.

12. Tag: Es ist Sonntag und wir haben frei. Am Vormittag schlechtes Wetter. Am Nachmittag sind 5 Frauen nach Otterndorf ins Puppenmuseum gefahren. Wir haben es nicht bereut, denn es war richtig nett. Anschließend waren wir im „Cafe Zaubernuss“ bei selbstgemachten Kuchen. Ein kleines Häuschen, sehr gemütlich eingerichtet.

13. Tag: Vom Bahnhof Otterndorf mit dem Zug nach Buxtehude, der Märchen- und Hansestadt. Mit Bus zur Stadtmitte, gemeinsames Essen im Restaurant Amadeus. Anschl. Freizeit! Das Märchen vom Hasen und vom Igel ist allgegenwärtig – in der Fußgängerzone und sogar im Rathaus.

Anschließend fahren wir mit dem Bus zum Herzapfelhof in Jork. Dort ist eine Führung mit Teilbesichtigung der Obst-Plantagen gebucht. Es war sehr interessant; auch der Hofladen, in dem natürlich einiges gekauft wurde. Weiter mit Bus nach Stade, wo wir in den Zug nach Otterndorf umgestiegen sind.  Es war ein langer Tag.

14. Tag: Die Insel Neuwerk war auf dem Plan. Von Dünen ging es mit 2 Kutschen, jeweils 2 Pferden und 9 Personen (von uns 16) incl. Kutscher, los. Das Wetter wurde immer besser und auf der Insel Neuwerk war es richtig warm. Man fährt 1 1/2 Stunden hin. Ganz schön wackelig ging es durch einige Priele und viel Schlamm. Das Wasser spritzte auf, wir sind aber nicht nass geworden, weder von unten noch von oben!! Man sieht außer vielen Wasservögeln nur das Watt. Auf Neuwerk war Turmbesteigung (138 Stufen) angesagt, denn man hat von oben eine tolle Aussicht nach allen Richtungen. Nach einer Stunde Aufenthalt geht’s wieder zurück. Um 17 Uhr Abendessen in Dünen bei „Christiansen“.

15. Tag: Mit 12 Personen fahren wir nach Cuxhaven und machen eine Wattwanderung. Beim Cafe Leuchtfeuer, wartete schon unsere Watt-Führerin. Leider regnete es und der orangefarbene Ball (ein Zeichen für Gefahr!) war schon hochgezogen!! Nach ca. 1 Stunde Wattwanderung donnerte es und unsere Führerin musste mit uns zurück. Die Gefahr ist zu groß, bei Gewitter im Watt zu bleiben. Trotzdem hat sie uns viel erklärt und gezeigt. Wattschnecke, Krabbe, einen Wattwurm ! Alles hat sie mit der Hand ausgebuddelt. Trotz Schlamm und Regen – es war toll! Füße waschen, frische Socken und Schuhe anziehen, anschließend im Cafe große Kuchen verzehrt und die Welt war wieder in Ordnung.

16. Tag: war wieder frei. Das war nach 3 anstrengenden Tagen super.

17. Tag: Freizeit, Vormittag Regen. Am Nachmittag sind Helga und Franz nach Osten gefahren zur Schwebefähre. Es hatte keiner der Anderen Lust. War aber sehr interessant, gibt es seit 1909!! Ist nur noch für Radfahrer und Fußgänger. Das kleine Museum mit Führung ist kostenlos – aber eine kleine Spende sollte es schon sein, da alles ehrenamtliche Helfer – war interessant. Die Kirche = kleiner Michl, da gleicher Baumeister wie beim Hamburger Michl, wurde uns noch empfohlen, war wirklich sehenswert.

18. Tag: Die ganze restliche Gruppe vom Campingplatz mit dem Bähnle nach Otterndorf. 1/2 Stunde Fahrt mit vielen Erklärungen, am Strand entlang. Am Kirchplatz ist Endstation. Wir hatten noch Zeit für die angemeldete Medemfahrt, dieser Fluss schlängelt sich durch Otterndorf bis zur Elbe. Nach ca.1 1/2 Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt. Im Gasthaus “Alt Otterndorf ” wieder guten Fisch gegessen und mit dem Bähnle wieder zurück zum Campingplatz. Abends haben wir uns wieder im Aufenthaltsraum getroffen.

19. Tag: keine Pläne mehr, jeder kann machen was er will!!

20. Tag: Bei trockenem Wetter mit starkem Südwind haben alle abgebaut. Mittag am Strand Krabbenbrötchen gegessen. Abends letzte Zusammenkunft im großen Aufenthaltsraum. Der Abschied ist leicht gefallen, es regnete in Strömen und eine interessante Reise in den hohen Norden ging zu Ende.

B.L./H.P./F.P.